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Glasfaserausbau in Witzenhausen: Schäden werden nun beseitigt

Seit Monaten sorgen die im Zuge des Glasfaserausbaus entstandenen Schäden an Gehwegen, Straßenquerungen und Kabelgräben in Witzenhausen für Ärger und Verunsicherung. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich über provisorisch geschlossene Gräben, beschädigte Flächen und teils gefährliche Situationen im öffentlichen Verkehrsraum beschwert.

Die Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und FDP haben die Hinweise aus der Bevölkerung aufgenommen und an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Nun ist Bewegung in die Angelegenheit gekommen: Die Stadt Witzenhausen hat gemeinsam mit dem Leitungsbetreiber Glasfaser Plus eine Lösung auf den Weg gebracht. Erste Instandsetzungsarbeiten durch ein neues Tiefbauunternehmen laufen bereits.

Nach aktuellem Stand sollen die bestehenden Schadstellen bis nach den Sommerferien beseitigt sein. Die Stadtverwaltung überwacht die Arbeiten und achtet auf die Einhaltung der vereinbarten Standards.

Für die Koalitionsfraktionen ist klar: Der Glasfaserausbau ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit Witzenhausens. Gleichzeitig müssen Infrastrukturmaßnahmen ordnungsgemäß, sicher und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden.

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Hintergründen und Stellungnahmen finden Sie hier:

Erhöhung der Resilienz kritischer Infrastruktur in der Stadt Witzenhausen

Die CDU-Fraktion hat in der Stadtverordnetenversammlung am 12.05.2026 gemeinsam mit den Koalitionspartnern SPD und FDP einen Prüfauftrag zum Thema "Resilienz kritischer Infrastruktur" eingebracht.

Anlass sind die am 04.05.2026 erfolgten mutwilligen Beschädigungen zentraler Glasfaserleitungen, infolge derer weite Teile des Stadtgebiets über mehrere Tage ohne Internet- und Telefonverbindungen waren. Die Vorfälle haben deutlich gemacht, wie verwundbar moderne Kommunikations- und Versorgungsstrukturen sind und welche erheblichen Auswirkungen bereits einzelne Sabotagehandlungen auf Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, medizinische Versorgung, Verwaltung sowie die öffentliche Sicherheit haben können.
Eine funktionierende Kommunikations- und Versorgungsinfrastruktur ist Grundvoraussetzung für das öffentliche Leben, wirtschaftliche Tätigkeit sowie die Sicherheit der Bevölkerung. Die jüngsten Vorfälle in Witzenhausen zeigen, dass auch Kommunen im ländlichen Raum verstärkt Vorsorge gegen Ausfälle und gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur treffen müssen. Die Stadt sollte hierbei ihrer Verantwortung gerecht werden und gemeinsam mit den zuständigen Stellen frühzeitig Konzepte zur Erhöhung der Resilienz entwickeln.

Im Rahmen der Prüfung soll insbesondere betrachtet werden,
• welche kritischen Infrastrukturen im Stadtgebiet von vergleichbaren Ausfällen besonders betroffen wären,
• welche Redundanzen und Notfallmechanismen bereits bestehen,
• welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Ausfallsicherheit insbesondere bei Telekommunikation, Stromversorgung und Wasserinfrastruktur bestehen,
• wie die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung sowie der Gefahrenabwehr im Krisenfall sichergestellt werden kann,
• sowie welche Förderprogramme oder interkommunalen Kooperationen für entsprechende Vorsorgemaßnahmen genutzt werden können.

Der Magistrat wird gebeten, die Ergebnisse der Prüfung im Haupt-, Finanz- Rechts-, Digitalisierung und Wirtschaftsausschuss vorzustellen und mögliche Handlungsempfehlungen aufzuzeigen.

Wahlkampfendspurt eingeläutet

CDU Kandidaten stellen Programm bei großem Stammtisch vor

Die Kandidaten der CDU diskutierten in Dohrenbach über ihre Ziele für die Stadtpolitik in Witzenhausen. Als Gast gratuliert MdB Wilhelm Gebhard der Witzenhäuser CDU zu einer gut und kompetent besetzten Kandidatenliste für die Kommunalwahl.

Wichtig ist den Kandidaten bei aller Zielsetzung, dass die Stadt finanziell gesichert dasteht und bei allen berechtigten Wünschen immer die finanzielle Machbarkeit sie umzusetzen im Vordergrund steht, konstatiert Michael Craciun, Vorsitzender der CDU in Witzenhausen.

Ertüchtigung der B451

Die aktuelle Debatte in der letzten Stadtverordnetensitzung zum Thema Ertüchtigung der B451 kommentiert Stephan Brübach: Die B451 ist in einem sehr schlechten Zustand, und soll von Hessen Mobil ertüchtigt werden. Es ist wichtig, dass die Stadt ihren Einfluss geltend macht und die Planung in Ihrem Sinne beeinflusst. Die CDU befürwortet einen Kreisel am Diebesturm, diese Lösung erscheint uns die Beste, um den Verkehrsfluss zu beruhigen, ohne ihn auszubremsen und möglichst sicher Übergänge zu schaffen. Das mehr an Flächenverbrauch im Vergleich zu einer Kreuzungslösung ist zu vernachlässigen. Natürlich müssen die Bäume, die wegen des Umbaus gefällt werden müssen, innenstadtnah ersetzt werden. Mit dem Bau eines Ersatzneubaus der Werrabrücke verbinden wir eine Chance: die Fußgängerzone kann über die Werra wachsen, die alte Brücke wird Fußgänger- und Radfahrbrücke. Einen Teil der Straße an der Schlagd kann zurückgebaut werden und die Stadt kann Richtung Werra wachsen. Eine wünschenswerte Ortsumgehung liegt in so weiter Ferne, dass man jetzt handeln muss.

Alternative Wohnkonzepte

Wir fördern die Idee Baugebiete für Tiny-Haus Konzepte zu entwickeln, um neue Wohn- und Lebenskonzepte zu verwirklichen. So wird gewährleistet, dass gleiches Recht für alle gilt. Wir sind allerdings davon überzeugt, dass ungenehmigtes Wohnen im Außenbereich genauso behandelt werden muss. Das heißt ohne die rechtlichen und baulichen Vorrausetzungen müssen diese in der Natur abgestellten Wohnbauten zurückgebaut werden, so Kristian Kühne.

Dorfgemeinschaftshäuser

Die CDU-Kandidaten kämpfen für den Erhalt der dörflichen Infrastruktur. Wir genießen auch heute die Gastfreundschaft des DGH in Dohrenbach. Alle Möglichkeiten der Unterstützung auch von Vereinen und anderen privaten Initiativen müssen genutzt werden, um diese Infrastruktur zu erhalten. Dorfgemeinschaftshäuser tragen zum Zusammenhalt im Dorf wesentlich bei stellt Kai Witzel fest.

Freibad

Alles muss getan werden, um unser Schwimmbad weiter betreiben zu können. Henrike Losemann betont, wir brauchen Kreativität und zusätzliche Lösungen, wie den schon vorgeschlagenen Förderverein dann wird es vereint gelingen auch weiterhin das Freibad offen zu halten.

Kommunale Wärmeplanung

Andreas Gerstenberg ist es wichtig, dass beim Erstellen einer kommunalen Wärmeplanung Konzepte entwickelt werden, die in einer kleinen Stadt mit ihren vielen Stadtteilen umsetzbar ist und für die Anwohner keine unkalkulierbaren Kosten zukommen. Die aktuelle Fernwärme ist nicht effizient genug und so auch nicht für alle Bürger als Lösung umzusetzen. Gemeinsam mit den Anwohnern müssen Lösungen für die Energieproduktion ausgelotet und umgesetzt werden. Wir wollen, dass das moderne Konzept einer Kalten Fernwärme geprüft wird. Kalte Nahwärmenetze gelten als vielversprechende Option für eine nachhaltige Wärmeversorgung.

KiTas und Freizeit

Wir brauchen Investitionen, die jungen Menschen und den jüngsten zugutekommen. Clemens Kampmann stellt fest, dort wo viele junge Menschen zusammenkommen, soll auch unterstützt werden. Dies ist Clemens wichtig bei unseren Kinderspielplätzen und ganz besonders bei der Sanierung der Kita in der Siedlung am Ellerberg. Die Kita müsse energetisch saniert werden und baulich auf einen für die Kinder guten Stand gebracht werden. 

Brand- & Katastrophenschutz

Das Thema Brand- und Katstrophenschutz bringt Björn Wiebers in die Debatte. In der Prioritätensetzung muss dieses Thema immer vorne sein. Aktuelles Beispiel ist der passive Hochwasserschutz, der jetzt zügig umgesetzt werden muss.

Verwaltung

Landwirt Ralf Ehrenberg ist der effektive Einsatz der Ressourcen in der Verwaltung besonders wichtig. Klare Zielsetzungen und Produktbeschreibungen sollen die Verwaltung auf die Dinge schärfen, die uns zukunftsfähig machen. Das Entwickeln von Bereichen, die in einer interkommunalen Zusammenarbeit umgesetzt werden können, müsste hier im Vordergrund stehen. Gerade in so wichtigen Bereichen wie unserem Bauamt könnte das eine Option sein die anstehenden Aufgaben für die Zukunft zu lösen. 

Dank

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren der Wahlkampfveranstaltung in Dohrenbach Christoph Lätsch, Mario Gundlach, Philip Faust, Ulrike Deubert-Gehrmann und Clemens Kampmann, sowie allen weiteren Helfern, die dieses Austauschformat möglich gemacht haben.

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